heute veschlug es mich zum Öchsle, natürlich nach Ochsenhausen

Die Fahrt begann in Ochsenhausen gegen 12 Uhr, obwohl die Abfahrtszeiten wohl eher Richtlinien sind.
Zuglok war 99 716, eine sächsische Lok aus Chemnitz, die 1927 das Licht des Schienenstrangs erblickte.
Das Tempo der Fahrt war sehr gemächlich und man hätte stellenweise schon ein paar Blumen pflücken können. Die Entdeckung der Langsamkeit in der Holzklasse.
Das Bähnle war gut besucht und es waren sogar stellenweise ganze Waggons reserviert. Ein Restaurationswagen sorgte für das leibliche Wohl.
Ich konnte natürlich nicht an dem hier vorbei gehen.

Hier ein Blick aus unserem Waggon auf die umsetzende Lok in Ochsenhausen.


Die Fahrt begann in gemächlichem Tempo und die Schienenstöße klapperten zahlreich unter uns. Wir schaukelten nach Warthausen.
Der Bahnhof Warthausen machte leider einen traurigen Eindruck im Gegensatz zu Ochsenhausen. Die Rollbockanlage ist von den Schmalspurgleisen abgebunden, jedoch lag eine Weiche auf der Seite, vielleicht für den Einbau


Als die Abfahrtzeit heranrückte, setzte auch die Zuglok um.


Der Zug setzte sich im gleichen Tempo in Bewegung. Unterwegs versuchte ich von der Plattform einige Bilder zu machen, was durch die wacklige Angelegenheit aber nicht so einfach zu bewerkstelligen war.

Unterwegs ist mir aufgefallen, dass viele Anwohner dem Zug und den Passagieren herzlich nachgewunken haben, besonders die ältere Generation. Stellvertretend diese Foto.

In Ochsenhausen standen noch zwei aufgebockte Normalspurgüterwagen mit samt Kuppelwagen.

Hier eine Detailansicht. man beachte die Halterungen für die Zugschlußscheiben.

Eine schöne Bahn, bei der ich gewiss nicht das letzte Mal war.