Hab ja auch noch ein klein bissel Dampf versprochen. Und was man verspricht, muß man auch halten.....
Ich bekam einen Tip, das am Freitag, dem 24.03. der Kies mit Dampf fährt. Also hab ich mal meine Fühler ausgestreckt und bin dann in Erwartung der 41er

am frühen Morgen nach Oberrohn. Doch da kam dann keine REKO sondern eine ganz andere Maschine eingefahren.
In Bimmelborn wollte ich dann unbedingt ein Foto mit den Störchen. War gar nicht so einfach, der böige Wind blies Dampf und Rauch immer in Richtung Storchennest. Doch mit etwas Geduld funktionierte es dann doch.
Der Zug pendelte dann mit der Hälfte der Leerwagen nach Mgn, die Ausfahrt Bimmelborn war noch möglich, doch dann wartete die Reha wieder auf mich.
Die Mittagspause wurde dann natürlich auch außer Haus verbracht, so kam mir der Zug dann in Ettenhausen mit den ersten beladenen Wagen wieder vor die Linse.
Und der Ortsblick zum Hüttenhof war auch wieder möglich.
Nun wieder flux in die Klinik, weiter Sport machen!!! Am späten Nachmittag, nach meinem Feierabend schnell wieder ins Kieswerk, die Lok war indessen aus Ea zurück und so klappte es auch noch mit dem obligatorischen Kieswerkbild.
Immelbörner Störche waren im Kasten, Kieswerkbild auch, nun fehlte nur noch eines aus Slz. Und das klappte auch.
Zum Schluß noch an meinem Lieblings Bü in Leimbach in der schönsten Abendsonne.
Am Darauffolgenden Samstag waren gleich zwei Sdz für das Werratal angekündigt. Grund waren der Sommergewinn in Ea. Die Vienenburger wollten mit ihrer GR 52 auf Inselsbergrunde und das Meininger Großohr war in der Gegenrichtung unterwegs. Treffpunkt beider Maschinen sollte Oberrohn sein. Die Fahrpläne waren ungünstig, man mußte genau planen, um von beiden Maschinen etwas vernünftiges aufs Foto zu bringen, erschwerend kamen noch die Straßensperrungen und Baustellen in Bad Salzungen und Unterrohn hinzu.
Also begann ich in der Steigung von Steinbach Hallenberg nach Altersbach. Leider hatte man da schon über 30 Minuten Verspätung, dafür war die Bergfahrt aber akustisch vom Allerfeinsten.
Meine Planungen waren latürnich vergebens, jetzt war guter Rat teuer. Ich entschied mich wieder für Leimbach, jedoch kam nicht die 52er im Plan, sondern die 50er aus der Gegenrichtung immer noch mit +15 als erstes, dafür im schönsten Gegenlicht und lautstark angedampft.
Es dauerte dann auch nicht lange und die GR kam aus der anderen Richtung.
Hier war der Plan allerdings auch Makulatur und man sparte sich die Fotohalte in Bad Salzungen und Immelborn und fuhr überall durch. Ich brach hier ab und fuhr zur Mittagspause.
Am späten Abend ging es noch einmal nach Oberrohn zum Großohr und dann auf Schleichwegen direkt weiter zum Breitunger Seeblick. In Oberrohn war ich nicht der einzige, der den Zug erwartete.

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Am darauffolgenden Dienstag war noch eine Probefahrt der 01 118 aus dem DLW angekündigt, hier reichte meine Pausenzeit nur für ein Foto bei der Einfahrt in Wernshausen.
Nun ist endlich Schluß. Ich hoffe, ich habe euch nicht all zu sehr gelangweilt, mit meiner Reportage über den Eisenbahnverkehr im Werratal während meiner 4 wöchigen Rehazeit in der Asklepios Parkklinik in Bad Salzungen. Wir hatten ein Zimmer in der vierten Etage, ich weiß nicht, wie oft ich am Tag die 103 Stufen hoch und runter bin. Aber getreu dem Motto am Fahrstuhl, Treppensteigen ist auch Therapie!! Dafür wurden wir von unserem Balkon mit einem wunderbaren Ausblick auf den Salzunger See belohnt.
Hier die Klinik aus der Gegenrichtung. Unser Zimmer war ganz oben links neben der runden Spitze, das vierte Fenster im Dach drin.
In den 4 Wochen konnte man förmlich spüren, wie die Natur explodiert ist.
Und nicht nur der Mensch hat die Frühlingssonne genossen, die Tiere taten es ebenso.
Den Abschluß soll eine Textpassage aus einem bekannten Volks- und Kinderlied bilden: "Alle meine Entchen schwimmen auf dem See, schwimmen auf dem See......
..... Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Hööh"
